und sein aussergewöhnlicher Parc des Courtinals ...
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Die eindrucksvolle Schönheit und die besonderen Felsformationen haben seit allen Zeiten die Besucher angezogen...
Dieser Ort wurde zweifelsohne seit zehntausenden von Jahren bewohnt. Die wissenschaftlichen Untersuchungen belegen permanente Wohnstätten seit der mittleren Steinzeit (7.000 J. v. Chr.).

Simon de MontfortDurch die archäologischen Ausgrabungen bekommen wir Informationne über das Leben dieses Volkes, das über 7.000 Jahre in diesem Tal gewohnt hat. Wir lernen auch, dass keine Kriegs- oder Kampfspuren gefunden wurden und innerhalb des Cirques wurden keine Bestattungen aufgefunden. Die Totengräber befanden sich am westlichen und östlichen Ausgang des Tales, Richtung Salasc und Villeneuvette.

Die neuere Geschichte in Mourèze fängt mit dem mittleren Mittelalter an, 900 n. Chr.. Die Festungsanlage, die von den Römern aufgebaut worden war, ist abgetragen worden und an der Stelle wurde eine neue Burg erbaut, um die alte Römerstrasse Nîlmes – Toulouse, die durch das Tal führt, zu beschützen. Die Kirche St-Marie von Miourèze und einige andere Gebäude wurden mit den Steinen der alten Festung erbaut. Einige Ortsbezeichnungen stammen noch aus der mittelalterlichen Zeit, wie die Bezeichnung Courtinals. Es handelt sich dabei um das Wort „courtines“, Wehrgänge einer Burg, und tatsächlich sind die Spuren von mehreren Wehrgängen in den hohen Felswänden gefunden worden.

Die grosse Felswand gegenüber des Dorfes Mourèze heisst „Hôpital“, da der Orden der Hospitaliers dort am Fusse des Felsens eine Raststätte unterhalten hatte. Lange vorher wurde dieser Ort bereits von den Catharern benutzt, die ihre östlichste Festung St-Michel überhalb von Lamalou-les-Bains hatten. Der wichtigste Wallfahrtort der Catharerritter war zu allen Zeiten der Ort St-Guilhelm le Désert. Der befestigte Ort Courtinals befindet sich genau in der Mitte zwischen der Burg und der Abtei von St-Guilhelm. Zu Pferd sind es etwa 8 Stunden vond er Burg St-Michel nach Courtinals und nochmals 6 Stunden nach St-Guilhelm, ein idealer Rastplatz!
TemplierWir stellen die Anwesenheit von drei Ritterorden an diesem Ort fest: die Catharer, die Hospitaliers und die Tempelritter.
Überall in Courtinals findet man die Widerlager in den Felswänden. Manchmal bereits stark verwittert je nach geographischer Ausrichtung und Dichte des Felsens, zeigen sie doch die Existenz von grossen Verteidigungsanlagen auf. Die Wehrbrücke in der Mitte von Courtinals wurde nach den vorgefundenen Widerlagern wiederaufgebaut. Leider ist es unmöglich gewesen, diese Kerben in den Felsen zu datieren: Vorgeschichte, Römerzeit, Mittelalter? Die Ausgrabungen unter diesen Wehranlagen konnten das Rätsel nicht lösen.

Die Widerlager belegen ein Verteidigungssystem, das aus Palissaden, Wehrgängen und Brücken bestand. Da tatsächlich 90% des Parc des Courtinals von einem Felsenring umschlossen sind, waren nur einige Durchgänge zu verbarrikadieren, um eine leicht zu verteidigende Festungsanlage entstehen zu lassen.

Die Reste von Bauten auf den umliegenden Bergen, aber auch die Einsiedelei St-Jean, ganz in der Nähe auf dem Mont Liausson, bezeugen die Verbindungen zu Courtinals über Jahrtausende hinweg.
   
Courtinals und Belvédère du Cirque de Mourèze sind eingetragene Warenzeichen.
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