und sein aussergewöhnlicher Parc des Courtinals ...
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Das Felsenmeer von Mourèze, 1941 aufgenommen als geschützte Sehenswürdigkeit, ist ein wunderbares Beispiel für eine dolomitische, ruinenförmige Felslandschaft. Ohne Zweifel handelt es sich dabei um den schönsten Felsenpark Europas, wenn man die Konzentration seiner Felsformationen und seine herrliche Landschaft in Betracht zieht.
Dieses dolomitische Felsenmeer wurde vor 160 Millionen Jahren (Sekundärzeit) geformt. Anfangs war dieses „Megalapiaz“, wie es die Geologen nennen, ein schlammiges Sediment eines warmen und seichten Meeres. Nach dem Austrocknen diesen Meeres hat die Erosion im Laufe der Jahrmillionen diese originellen Formen aus dem weichen Felsgestein geformt. Das Hauptelement dieser permanenten Erosion ist die im Regenwasser enthaltene Kohlensäure. Dieses leicht saure Wasser trägt unaufhaltsam zur Auflösung der Felsen bei, die aus Kalk und Magnesium bestehen.

La Tête de MortJe nach Phantasie und Zeitepoche, hat jede Felsformation ihren Namen bekommen: die Sphinx steht als zentrale Figur mitten im Cirque, das Kamel, das Fräulein, darüber der grosse Manitou, dann der liegende Löwe, die mysteriösen Felsen, die Türe der Feen, das Labyrinthe und der Totenkopf ziehen unsere Aufmerksamkeit auf den übernatürlichen Aspekt dieser ruinenhaften Felsen. Die Schluchten leiten bei Gewittern das Wasser ab und bilden ein phantastisches Gebilde von Strassen und Sackgassen, verbunden durch Felsspalte und Grate.

Die eindrucksvollste Felsformation und sicher die geheimnisvollste ist dabie der Parc des Courtinals am Eingang des Felsenmeeres. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen sind an diesem Ort vorgenommen worden, an dem bereits seit 1911 ausgegraben wird. Geologisch handelt es sich dabei um einen Felsenring von 20 bis 40 Metern Höhe, der das alte prähistorische Dorf umschliesst. Es handelt sich dabei um eine der allerersten prähistorischen Siedlungen des Héraulttales und die Menschen der Neusteinzeit (Neolithikum) haben diese natürliche Burganlage benutzt, um dort ihre Häuser aufzubauen.

Die Vegetation ist auf dem dolomitschen Sand (von Professor Dolomieu, franz. Geologe des 18. Jhd) besonders reichhaltig und es ist interessant festzuhalten, dass es vor hundert Jahren keinen einzigen Baum im ganzen Felsenmeer gegeben hat. Das Weiden der Ziegen und die Arbeit der Köhler haben die Vegetation kurz gehalten.



In Frankreich sind drei derartige Cirques (von circus: halbrund) bekannt: der Wald von Païolive im Ardèche, Nïmes-le-Vieux im Lozère und Montpellier-le-Vieux im Aveyron.

Es handelt sich dabei um ruinenhafte Landschaften, die den Betrachter an eine antike, verfallene Stadt denken lassen.

Die Dolomie verdankt seiner Bezeichnung dem Wissenschaftler Genevois de Saussure, der den Namen des franz. Geologen Dolomieu damit ehren wollte. Déodat de Gratien de Dolomieu, geboren 1750 in Dolomieu (Isère), tat sich vor allem als Geologe und Mineralforscher hervor.

   
Courtinals und Belvédère du Cirque de Mourèze sind eingetragene Warenzeichen.
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